Unterkonstruktion für den Terrassenbau

Was versteht man unter einer Unterkonstruktion?

Eine Unterkonstruktion stellt den Unterbau einer Terrasse dar und ist dementsprechend die Grundvoraussetzung für eine funktionierende sowie stabile Holzterrasse. Das Material einer Unterkonstruktion besteht aus extrem resistentem Holz, welches stärker sein sollte, als das Terrassenholz an sich. Die Dielenbretter der Terrasse werden mit Hilfe von Konstruktionsleisten fixiert, wodurch die Feuchtigkeit des Untergrundes ferngehalten wird.
 
Unterkonstruktion
 

Wofür benötigt man eine Unterkonstruktion?

Für eine Holzterrasse benötigt man immer eine Unterkonstruktion, um gewährleisten zu können, dass die Holzterrasse eine ebene Fläche auch über Jahre beibehält. Die Unterkonstruktionen werden für jede Terrasse als auch für den Untergrund individuell angepasst. Bei der Holzterrasse sollte das Material des Belags der gleiche sein, wie bei der Unterkonstruktion.

Was sollte man bei der Verlegung einer Unterkonstruktion beachten?

Der Aufbau einer Unterkonstruktion hängt stark vom Untergrund ab, auf dem die Holzterrasse errichtet werden soll. Zu Beginn ist darauf zu achten, dass man je nach Gegebenheit die Unterkonstruktion im Idealfall nicht auf Erdreich aufbaut. Zu beachten ist, dass eine ausreichende Luftzirkulation gegeben ist und keine Staunässe entstehen kann. Dementsprechend sollte eine Unterkonstruktion nie direkt oder im Erdreich aufgebaut werden.
Für unebene Untergründe kann man sich einzementierbare Balkenschuhe mit einem Höhenausgleich sowie Punktfundamente mit Quadersteinen zur Hilfe nehmen. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, höhenverstellbare Stellfüße zu verwenden, wenn nur geringe Unterschiede in der Höhe bestehen.
Vor allem die Kreuzflächen der Unterkonstruktion zum Belag stellen oftmals eine Ursache für Staunässe dar, wodurch punktuell faule Stellen an den Terrassendielen entstehen können.
Als optimaler Untergrund stellt sich entweder ein Schotter- oder Splittschichtboden heraus, bei dem das Wasser problemlos absickern kann.
Zunächst werden kleine Betonplatten als Unterlage verlegt, da auch die Unterkonstruktion nicht direkt auf dem Untergrund liegen sollte. Darüber hinaus kommt es auch darauf an, welche Stärke die Holzdielen aufweisen. Je geringer die Stärke umso geringer sollte der Abstand der Holzbalken sein, damit ein Federn beim Überqueren der Terrasse vermieden wird.
Nach dem gesamten Aufbau der Unterkonstruktion werden die Dielenbretter entweder mit Hilfe von Halteclips, Stecksystemen oder Schrauben an der Konstruktion befestigt. Die Schrauben müssen aus Edelstahl hergestellt sein, um eine Rostverfärbung des Holzes zu vermeiden.
Die Neigung der Unterkonstruktion beträgt im Idealfall 1 bis 2 % vom Wohnhaus weg. Dadurch wird die gefährliche Staunässe verhindert. Bei Fragen bezüglich des Aufbaus können Sie sich gerne an den erfahrenen Wladimir Adler wenden.

Weiteres Zubehör für eine Unterkonstruktion

Gegen die häufig entstehende Staunässe kann Zubehör in Form von Terrassenpads oder Terrassenlagern zusätzlich eingebaut werden. Dadurch wird zum einen die Staunässe verhindert und die Haltbarkeit verlängert sich. Der Vorteil liegt darin, dass das Austauschen von einzelnen Dielen nicht mehr nötig ist, da keine faulen Stellen hervorgerufen werden können.